Zartbitterer Schokoladenkuchen (Low Carb)


 

Ihr kennt das Problem? - Da ist man gerade auf Diät und verkneift sich so ziemlich jedes Lebensmittel, aus dem einem fröhlich die Kalorien entgegenwinken, und dann das: In der Werbung, in der Küchenschublade oder auf dem Schreibtisch des Kollegen sieht man das Objekt der Begierde. Schokolade! Und fortan kann man an nichts anderes mehr denken als an Schokolade Schokolade Schokolade. 

 

Nur leider lässt sich Schokolade eher schwer mit einer Diät in Einklang bringen. Oder doch? Grundsätzlich ist es ja so, dass alles was wir gerne essen auch irgendwie in einer kalorienreduzierten Form zuzubereiten ist. Der Haken an der Sache: Meistens schmeckt es dann nicht nur kalorienreduziert sondern dazu auch noch völlig spaßbefreit. Was habe ich schon Rezepte ausprobiert, nur um nach dem ersten Bissen dann völlig enttäuscht das ganze Werk in die Mülltonne zu kippen.

 

Als Schoko-Junkie musste ich nun dieses Rezept, das ich irgendwann einmal in den endlosen Weiten des Internets gefunden hatte, ausprobieren. Denn hört es sich nicht völlig bekloppt an, einen Schokoladenkuchen mit Kidneybohnen zu backen? Aber gerade weil es so verrückt scheint, habe ich es ausprobiert...und war schwer begeistert. Denn dieser Kuchen nimmt es mit jedem saftigen Brownie auf, schmeckt so richtig schön zartbitterschokoladig und ist dank Nichtvorhandensein von Mehl und Zucker auch noch Low Carb und gesund.

 

Lange Rede - kurzer Sinn....hier kommt das Rezept:

 

 

- 2 Dosen Kidneybohnen abtropfen lassen und mit klarem Wasser spülen, bis der "Bohnensaft" (keine Ahnung, ob das so heißt) komplett weg ist

-  Die Kidneybohnen so lange pürieren, bis eine geschmeidige Masse entsteht

-  Die Bohnenmasse mit 2 Eiern cremig schlagen

-  Im Rezept steht nun, dass man 150 g Xucker dazugeben soll, den gibt es allerdings wegen unserer Hunde nicht in unserem Haushalt (WICHTIG für alle Hundebesitzer: Schon kleine Mengen Xucker sind für die Fellnasen tödlich!!!). Ich habe Agavendicksaft benutzt und immer mal wieder probiert bis die Masse mir angenehm süß erschien. Alternativ könnt Ihr natürlich auch mit Erythrit oder Honig oder Süßstoff oder oder oder süßen.

-  100 gr Backkakao unter die Masse heben

-  1 Tüte Backpulver ebenfalls unterheben

-  Das Ganze mit ein paar Tropfen Mandelaroma vermischen

-  150 gr fettarmen griechischen Joghurt und 200 ml ungesüßte Mandelmilch unterheben

-  Zum Schluß noch 50 gr entöltes Mandelmehl mit der Masse verquirlen

 

Den Teig in einer 28er Springform glattstreichen und bei 170 Grad Umluft etwa 45 min backen. Die Stäbchenprobe ist hier sicherlich angebracht - Der Teig wird allerdings beim Abkühlen noch etwas fester.

 

Die Konsistenz wird Euch überraschen, denn das Ganze fühlt sich sehr samtig im Mund an. Und dieser Geschmack nach Zartbitterschokolade ist einfach einmalig! Ein weiterer Pluspunkt: Dieser Kuchen macht unheimlich satt.

 

Nun aber: 

 

GUTEN APPETIT!

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